PDGA Major European Open 2019: Einblicke in das Warm-Up der Disc Golf Professionals

Die Disc Golf Professionals auf der Tour müssen auf den Punkt zu Beginn jeder Turnierrunde ihre körperliche Leistungsfähigkeit und ihre mentale Stärke abrufen und über die gesamte Runde aufrechterhalten. Eine Runde über 18 Bahnen mit vier Spielern kann dann auch bis zu 3,5 Stunden dauern. Konzentrationsschwäche zu Beginn oder Konditionsprobleme zu Ende einer Runde können über Sieg oder Niederlage entscheiden.

Bei den European Open 2019 konnten wir in der Warm Up Area den Disc Golf Professionals, wie Paul McBeth, Ricky Wysocki, Simon Lizotte oder Avery Jenkins, zuschauen, wie sie sich auf eine Turnierrunde vorbereiten.

Bei den amerikanischen Disc Golf Professionals u.a. Avery Jenkins, Eagle McMahon, Jeremy Koling, Kevin Jones oder Nate Sexton, bestand der Fokus jedes Aufwärmen auf der Mobilität der Arm-Schulter-Partien und der Hüfte. Weiterhin wurden Stabilitätsübungen vorgenommen. Begleitet wurden diese Übungen von dem Coach der Firma DISC GOLF STRONG. DISC GOLF STRONG bietet auch für Disc Golf Amateure eine App mit Lehrvideos zum Warm-Up und Muskelaufbau speziell für den Disc Golf Sport an. Tipp: Auf YouTube finden sich auch kostenlose Probevideos.

Folgend einige Fotos von Avery Jenkins bei einer Auswahl seiner Übungen mit dem Coach von DISC GOLF STRONG:

Eine Putting-Phase war direkt vor den Mobilitätsübungen oder direkt danach angesiedelt, bei dem die Disc Golf Professionals aus verschiedenen Entfernungen auf den Korb warfen.

Eagle McMahon und Kevin Jones bei Mobilitätsübungen, Ricky Wysocki beim Vorhand Warm-Up

Hiernach sind die meisten Disc Golf Professionals auf den Sportplatz gegangen und haben lange Vor- und Rückhandwürfe als Straight, Hyzer und Anhyzer vorgenommen. Diese Wurfübungen umfasste jedoch maximal 1/3 der gesamten Aufwärmphase.

Interessant war zu beobachten, dass Simon Lizotte zumindest auf der Warm Up Area nicht diesen Umfang an Mobilitätsübungen absolvierte. Paul McBeth absolvierte zumindest auf der Warm Up Area gar keine Mobilitätsübungen, sondern unternahm nur Wurfübungen.

Die Professionals waren selbst neben der Warm up Area in Pausen für Fans offen, Autogramme oder Fragen zu beantworten. Bei Besuch eines internationalen Disc Golf Turniers lohnt es sich auf alle Fälle die Warm Up Area, soweit erlaubt, zu besuchen und den Profis zuzuschauen.

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